New Work News #2 Manchmal sind es die kleinen Dinge

Wie versprochen bekommst du heute ein paar Tipps, wie du deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter emotional an dich binden kannst. Dafür möchten wir dir kurz die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg, einem führenden amerikanischen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Motivationsforschung, vorstellen. Herzberg geht davon aus, dass es so genannte Hygienefaktoren gibt, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als selbstverständlich wahrgenommen werden, wenn sie vorhanden sind und funktionieren, aber große Unzufriedenheit hervorrufen, sobald sie ausbleiben. Hierzu gehören zum Beispiel:

• Pünktliche und angemessene Gehaltszahlung
• Einhaltung von Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
• Organisatorische Rahmenbedingungen, Betriebsabläufe
• Personalpolitik

Diese Dinge werden also als Selbstverständlichkeit betrachtet; das Mindeste, was ein Unternehmen leisten muss. Um eine hohe Mitarbeiterbindung zu erreichen, müssen wir also woanders ansetzen. Bei den so genannten Motivatoren, deren Fehlen nicht zwangsläufig zur Unzufriedenheit führt. Wenn sie aber da sind, ist ein Mensch motiviert und bereit, über sich hinauszuwachsen! Fünf Motivatoren stellen wir dir vor:

1. Wertschätze deine Mitarbeiter/innen als Menschen und als wichtige Erfolgsfaktoren in deinem Unternehmen
Damit meinen wir nicht nur, dass du sie für ihre Arbeit loben sollst. Schätze ihre Arbeit, ihr Engagement. Respektiere ihre Zeit: sei z. B. pünktlich bei den Meetings oder sage sie rechtzeitig ab, wenn etwas dazwischen kommt. Und bitte streich den Satz „jeder ist ersetzbar“ für immer aus deinem Gedankenrepertoire. Denn das mag kurzfristig sein, ist aber langfristig zu kurz gedacht. 😉

2. Lass deine Mitarbeiter/innen wachsen
Gib deinen Mitarbeiter/innen Aufgaben, die ihren Qualifikationen, Interessen und Erfahrungen entsprechen. Übertrage ihnen Verantwortung, fördere ihre Weiterbildung und gib ihnen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen, sowohl persönlich als auch fachlich.

3. Stärke das Wir-Gefühl im Team
Gib deinem Team das Gefühl, dass jedes Mitglied einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg beiträgt. Fördere informelle Gruppen (Sportgruppen, gemeinsames Mittagessen, Afterwork-Verabredungen…). Wenn sich Freundschaften im Kollegenkreis bilden, steigt zugleich die emotionale Bindung an das Unternehmen.

4. Kommuniziere klar und häufig
Das scheint auf den ersten Blick recht einfach und doch ist dies der Punkt, der von Mitarbeiter/innen häufig die Silbermedaille bekommt, wenn es um Unzufriedenheit geht… Gib deinem Team regelmäßig Feedback. Lass Anfragen nicht offen im Raum stehen. Wenn sich deine Antwort aus organisatorischen Gründen verzögert, teile es mit. Sag deinem Team nicht einfach, DASS es eine bestimmte Aufgabe erledigen soll sondern auch WARUM.

5. Sei ein Vorbild
Wir Menschen folgen gerne jemandem, zu dem wir aufschauen können. Sei dieser jemand. Und erwarte von anderen nur, was du selbst zu geben bereit bist.

Diese Liste ließe sich um viele Punkte erweitern! Angefangen vom Betriebssport, über Home-Office bis hin zum Betriebskindergarten. Uns ging es heute darum, dir Anregungen zu geben, die du schnell umsetzen kannst und deren positive Wirkung deine Mitarbeiter/innen sofort bemerken werden. Wenn du Größeres in deinem Unternehmen bewirken möchtest, wende dich am besten an eine/n Feelgood-Manager/in deines Vertrauens und erarbeite mit ihr/ihm gemeinsam nachhaltige Strategien für ein Unternehmen, das deine Mitarbeiter/innen nicht mehr verlassen möchten.

Was wir für dich entwickeln möchten

Wo du eine/n Feelgood-Manager/in findest? Z. B. auf unserer Online-Plattform, die wir aktuell entwickeln. Dort findest du Trainer/innen, Coaches und Berater/innen aus allen Bereichen des Feelgood-Managements aus allen großen Städten Deutschlands. Du buchst deine/n Feelgood-Manager/in und wir erledigen die Abrechnungsformalitäten. Wenn du möchtest, organisieren wir dir auch ein Komplettpaket mit Seminarraum, Verpflegung und bei Bedarf Unterkunft. Ganz nach deinen Vorstellungen.

Denn Wohlfühlen soll ja keine Arbeit machen. 😉

https://www.startnext.com/new-work-rebels